Überwintern in Portugal an der Algarve
Es soll Ende Oktober wieder los gehen
Über Frankreich, Nordspanien nach Portugal an die Algarve.
Unsere Vorbereitungen sind fast fertig.
Nachdem wir Beide noch etliche Ärzte und Krankenhäuser besuchen mussten, fühlen wir uns einigermaßen fit.
Zwei neue Karten, von Frankreich/Spanien und Portugal, sind bereits an Bord.
Ja, bei uns wird auch noch auf dem „Papier“ gearbeitet.
Dieses Mal haben wir keinen Roller mehr dabei, er ist verkauft.

Die Einzelnen Etappen sind im Navi schon eingegeben, es geht ohne mautpflichtige Autobahnen durch Frankreich. In Spanien sind die meisten Autobahnen mautfrei.
Aber ein Problem trat auf, als ich dann mit den Eingaben im Blog beginnen wollte. Unser Router wurde kurz zuvor upgedatet. Jetzt waren wir in Frankreich, und ein Einbuchen war nicht möglich. Aber auch das konnte mit Hilfe von Freunden und unserem Sohn Björn, gelöst werden, das Teil erst einmal auf Deutschen Text einstellen, und das durch den Updatevorgang ausgeschaltete Rooming wieder auf zugelassen eingestellt. Jetzt war die Welt wieder im Lot.

Jetzt am 01.11.2025 haben wir abgelegt und haben die erste Etappe hinter uns gebracht. In Müllheim beim Globus preisgünstig getankt. Dann ging es über die Autobahn bis kurz hinter Mulhause und über die Landstraße nach Belfort, 361 km. Ein, uns seit vielen Jahren bekannter Übernachtungsplatz.
Er war nicht voll, so dass wir einen brauchbaren Stellplatz bekamen. Später gesellten sich noch Freunde aus Igersheim “ Rumtreiberle“ dazu.

Zusammen haben wir dann den Kuchen von Helga mit ordentlichem Kaffee verputzt.
Am Sonntag ging es dann weiter zur nächten Etappe. Rumtreiberle fuhr in Richtung Rhonetal, wir in Richtung Bordeaux.
Wir haben extra kurze Strecken gewählt, da Petra noch ordentliche Probleme beim Sitzen hatte, man hatte ihr erst am Donnaerstag zuvor, die letzten Klammern entfernt.
Es geht weiter zur nächten Etappe. Unser heutiges Ziel ist Montceau-les-Mines, 270 km.
Auch dieser Platz ist uns seit Jahren als ruhiger Übernachtungsplatz bekannt.


Wir waren überrascht, der Platz war leer.
Nach einer ruhigen Nacht ging es dann weiter nach Gueret, 228 km. Dies ist ein Großparkplatz mit einer Ver- und Entsorgung, sowie Gastronomie. Diese kann man aber vergessen!!


Die Nacht war ruhig, nur unser Hubstützen konnten das Mobil nicht ganz gerade stellen. Macht nichts, so etwas sind wir gewohnt.
Und weiter geht es in Richtung Bordeauax. Wir hatten von Freunden einen Tipp bekommen, da gibt es auf der Strecke ein Weingut mit gratis Stellplatz und gutem Wein. Dies sollte jetzt unser nächstes Ziel werden. Nach 260 km haben wir das Chateu erreicht. Am Anfang war nur ein Mobil anwesend, später waren es vier.

Ich habe mich dann später aufgemacht, um Wein zu kaufen. Nach einer „Weinprobe“ stand fest, welche Weine gut schmecken. Die Weine aus der Gegend um Bordeaux sind immer sehr trocken, aber ich fand das richtige Tröpfchen. Ein Sixpack Roter und ein Sixpack Rose wurden eingeladen.



Sogar Strom gab es gratis. Am nächten Morgen ging es auf die Autobahn, Richtung Bordeaux und weiter in Richtung Irun / Spanien, unser nächstes Ziel. Die Autobahn war zum größten Teil mautfrei, so dass wir gut voran kamen. Nach 289 km waren wir am Ziel. Unser Navie schickte uns quer durch die Stadt Bayonne, wo es für unser Mobil doch oft sehr eng zuging.


Der Stellplatz Irun liegt direkt an der Grenze Frankreich / Spanien. Die in den Foren angeführten Daten, den Platz betreffend, stimmten mal wieder nicht. 20 Plätze bis 10 m Länge, ist ein Gerücht. Die großen Plätze sind Busparkplätze. Aber am Abend standen dann 6 Mobile darauf. Es gab keine Probleme mit der Polizei.
Erstaunlicher Weise war die Nacht am Knotenpunkt doch ruhig, sodass wir gut ausgeschlafen am nächsten Morgen weiter fuhren. Es ging erst über eine Stadtumgehung, da die örtliche Autobahn noch mautpflichtig ist.
Nach dem Besuch einer Billigtankstelle, 1,29.8 €/L Diesel ging es auf die Autobahn, die ab hier durch ganz Spanien gratis ist.

Unser Nächstes Ziel ist ein Stellplatz, etwas ausßerhalb von Valladolid, an einer Sportanlage.

Nach 375 km, in Spanien machten wir längere Etappen, da ja nur Fahren auf der Autobahn angesagt war. An diesem Sportgelände waren so einige Gebäude arg in die Jahre gekommen und stark vergammelt. Aber der Stellplatz war groß genug, sehr ruhig und auch die ganze Nacht beleuchtet. Nach einer ruhigen Nacht ging es jetzt in Richtung Badajoz. Da uns die Strecke aber zu lang war wurde kurzer Hand umgeplant.
Das nächste Ziel war ein Stellplatz „Camperpark“ hinter einer Tankstelle. Ea gab dort 6 Plätze bis 10 m und eine Entsorgung. Es waren diesmal 330 km. Aber als Camperpark kann man den Platz nicht bezeichnen. War gut gemeint und dazu gratis.


Am nächsten Morgen sollte es nach Badajoz, zu einer Billigtankstelle gehen. Aber um Badajoz waren nur noch Umleitungen, eine neue Autobahn, und so fuhren wir direkt nach Potugal. Die Autobahn war bis hinter der Stadt Elvas mautfrei. Danach ging es über gute Landstraßen, IP 2, in Richtung Beja.

Wir hatten einen “ Geheimtipp “ bekommen, am dortigen Stausee könne man ruhig und gratis übernachten. Dem war auch so. nach 307 km erreichten wir unser Etappenziel. Der Platz, ein doch stark sandiges Gelände, wurde nach vohergehender Begutachtung, Tragfähigkeit für unser Mobil, angefahren.
Ein Ort der absoluten Ruhe. Weit weg von Ortschaften, mitten in der Natur. Am Abend landeten tausende Kraniche vor uns am See. Am Nächsten Morgen wurden wir von deren Geschrei geweckt. Die Kraniche zogen weiter, und wir auch.

Jetzt waren wir auf unser letzten Etappe, 130 km. Das letzte Stück ging über die jetzt mautfreie Autobahn. Vorher wurde noch der Gastank mit LPG und der Dieseltank aufgefüllt.
Unser Ziel nach 2.600 km und der Platz für die nächchsten Monate.


Wir sind endlich am Endziel für die nächsten Monate angekommen.
Campingpark Armacao de Pera Playa, ein absolut naturbelassener Platz.
Die Kosten belaufen sich auf 19 € /Tag, incl. 10A Strom.
Nachdem wir unseren vorläufigen Parkplatz angefahren hatten, machten wir erst einmal Pause.
Unsere Freunde, Siska und Ulli, warteten schon auf uns.
Am nächsten Tag wurde dann ein fast ebener Stellplatz ausgesucht. Hier kann man stehen, wie man will. Keinerlei Parcellierung der Plätze, alles sehr großzügig..
Unser Vorzelt wurde aufgestellt und eingerichtet.
Dann kam die Nacht, mit Sturm und extremen Regen, ein Sturzregen, wie man es sich kaum vorstellen kann, es goss wie aus Badewannen.
Ein Bach mit Schlamm und Blättern, floss durch unser Vorzelt.
Alles stand unter Wasser, aber unser Vorzelt hielt.

Da ich dies schon frühzeitig befürchtet hatte, war natürlich eine Schaufel mit an Bord.

Geschwind wurde bei strömendem Regen, einen Graben ums Womo geschaufelt.

Somit lief der Bach dann am Mobil vorbei, zum Womo nebenan, der dann am nächsten Tag flüchtete.
Alles trocknete in den nächsten Tagen schnell wieder aus.
Und dann kommt sie, die ersehnte Sonne.
20 und mehr Grad und nur eine leichte Briese.
Die Fahrräder abgeladen, die Akkus geladen, dann geht es an den Strand und ein paar Tage später zur „Muschelkapelle“, Chapel Nossa Senhora da Rocha.

Wir mussten erst einmal unsere Knie wieder an das Radfahren gewöhnen.
Durch die OPs und lange Bewegungsarmut, mussten diese wieder aktiviert werden.
Der Blick von der “ Muschelkapelle – Chapel Nossa Senhora da Rocha
Heute fahren wir in den Bayrischen Biergarten, ja hier gibt es so etwas. Ein deutscher Metzger mit einer sehr guten Metzgerei und einem sehr gemütlichen Biergarten.



Heute gibt es was zu feiern !

Jetzt haben wir 50 Jahre auf dem Buckel. Alle Höhen und auch Tiefen in dieser Zeit, haben wir gemeinsam durchgemacht.
Bei einem gemütlichen Essen, mit unseren Freunden Siska und Ulli, werden wir den Tag, im Restaurante VILA VITA Biergarten, in Porches, mit einem sehr leckeren Essen, ausklingen lassen.


Impressionen an der Felsen – und Höhlenküste der Algarve
Ein Speedboot Ausflug zu und in die Höhlen an der Algarve
Ein kleiner Film von diesem Ausflug
Mit unseren Freunden, Siska und Ulli, machen wir einen Ausflug an die Westküste
Praia de Zimbereinna mit riesigen Wellen.

Es ist Weihnachten 2025,
Ein besonderer Gaudi hier ist das Weihnachtsschwimmen im Meer.
Hunderte Menschen in Kostümen mit Zipfelmütze stürzen sich ins Meer.
Heute ging es mit Siska und Ulli mal wieder nach Silves. Das war früher die Hauptstadt der Algarve.
Eine Stadt, die schon von den Mauren bewohnt wurde.
Dass kann man an der Burganlage erkennen.
Was uns aufgefallen ist, Silves wird sehr stark von Störchen frequentiert. Alles was sich anfliegen lässt, ist von diesen Vögeln belegt, ob Straßenlaternen oder Bäume, überall sind die Störche zu sehen. Viele brüten jetzt schon.
Oben auf der Burganlage angekommen bietete sich ein Toller Ausblick.
Anschließend führte uns der weg wieder in eine portugiesische Gaststätte, zum Essen an der Hauptstraße.
Piri Piri Hähnchen – Scharfes Grillhähnchen nach portugiesischer Art. Das ist in dieser Gaststätte die Spezialität, super super lecker.
Ausflug zum Budda und zum Wasserfall
Wir fuhren heute in die Berge, zum Budda.
Das erste buddhistische Kloster Portugals.
Es liegt auf dem zweithöchsten Gipfel der Algarve.
Ein atemberaubender Panoramablick, eine traumhafte Lage, von der aus man sich mit etwas Fantasie in den Himalaya träumen kann.
Hier soll angeblich ein „Energiepunkt“ liegen.
Ein traumhafter Ausblick und völlige Ruhe.
Dann ging es weiter zu einem Wasserfall
Pego do Inferno ist ein kleiner Wasserfall und See in der Gemeinde
Santo Estêvão in Tavira an der Algarve, Portugal.
Hinter dem Friedhof wurde geparkt. Hier ist auch ein gedulteter Reisemobilstellplatz.
Über 160 Treppenstufen ging es dann zum Wasserfall runter.
Siska und ich haben es vorgezogen nicht abzusteigen.
Unser nächter Ausflug führt uns nach Sagres – Cabo Vincente
Heute ging es zuerst über die mautfreie Autobahn dann Landstraßen nach Sagres.
Jetzt schien die Sonne, denn beim 1. Versuch wurde abgebrochen, wegen Nebel und starkem Regen.
Das Cabo San Vincente war das Ziel.
Dies ist der westlichste Punkt von Portugal und auch der EU.
Nicht nur, dass man hier den Imbissstand der „letzten Bratwurst vor Amerika“ findet. Diese war leider geschlossen.

Ein Bild aus dem Netz
Hier ist auch den Kilometerstein 0,0 km der EU.

Aber der Leuchtturm, die Gaststätte etc. hatten auch geschlossen, alles war zu.

Also zurück nach Sagres, zur alten Festungsanlage, Fortaleza de Sagres. Dieses Fort wurde dann auch noch besichtigt.
Ein riesiges Gelände ,mit vielen „Kanonen – Batterie“ Plätzen.









Leider war auch die alte Garnisonskirche geschlossen.




Weiter ging es dann, über enge Straßen in eine schöne schnuckelige Ortschaft und dort an eine Bucht.
Ausnahmsweise war mal dort kein großer Besucherverkehr.
Der Parkplatz, der Praia Boca do Rio, hatte kein WOMO Verbot, also ist hier Übernachten gestattet. GPS Position 37.04.00 – 08.08.35 W

Von dort aus ging es nach Burgau – an die Praia da Lutz.
Ein schöner kleiner Ort mit Gaststätten direkt an der Strandpromenade

Nach einem ordentlichen „Vesper“ ging es gut gestärkt über Nebenstraßen zurück zum Campingplatz.
Ausflug zum Ponta da Piedade bei Lagos

Heute ging es zum Leuchtturm Ponta da Piedade.

Hier sind tolle Fels – und Küstenformationen, typisch für die Algarve, zu bewundern.

Eine Treppe mit 202 Stufen, führt nach unten in die Felsenbucht.
Petra und Ulli kletterten natürlich dort runter und auch wieder zurück.
Eine sehr gut angelegte Holztreppe.


Am unteren Ende angekommen gibt es noch eine Metallleiter, mit Seilhalter, bis runter zum Wasser. Aber das ist nur etwas für „Spezies“ !!



Nach so viel Kletterei ging es dann nach Lagos zum Essen. In der Altstadt, an der Stadtmauer, ein „Geheimtipp“.
In einer typischen portugiesischen Gaststätte gab es Piri-Piri Hähnchen mit Knoblauch. Eine deren Spezialitäten.

Camping Armacao de Pera-Playa
Jetzt sind wir schon fast 3 Monate auf diesem Campingplatz. Und dieser Platz hat schon ein paar Besonderheiten.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Campingplätzen bzw. auch WOMO Stellplätzen, kann man auf diesem Platz stehen, wie und wo man will, wenn man eine entsprechende freie Fläche, auf dem riesigen Gelände gefunden hat.


Gewöhnen muss man sich an die vielen Lachmöwen, die als Schwarm, 20 – 30 Vögel,
laut „Lachend“, im Gelände zwischen den Campern landen.
Diese patrouillieren über den Platz und suchen nach Hundenäpfen, um diese zu leeren oder an den Ablassstellen für Spülwasser, die übrig gebliebenen Nudeln zu verputzen. Leider vergessen einige Holländer, dass man auch diese Ausgüsse sauber halten sollte..
Dazu noch die Störche, die laut klappernd, im Tiefflug, über das Gelände fliegen, um im benachbarten Naturschutzgebiet zu landen.
Diverse Überwinterer wie Bachstelzen, Zilpzalp, Hausrotschwänzle, Haubenlerche und der seltene Wiedehopf, hüpfen ohne Scheu zwischen uns rum, eigentlich Natur pur.
Aber dann muss ich auch die leider die Schattenseiten des Platzes ansprechen:
Die Sanitäranlagen entstammen den 60. Ziger Jahren.
Total veraltet, defekte Duschen, und ungeheizt, Warmwasser zum Duschen zum fließt nur ganz spärlich.
Ich habe mir mal ein Thermometer mitgenommen und am Morgen nur 10 ° im Duschraum gemessen.
Das ist echt was für Hardcore Camper.
Glücklich ist, wer eine ordentliche Sanitäranlage in seinem Mobil hat.
Wir haben zum Glück alles an Bord, sauber und geheizt.
Dazu kommt noch das elendeige Gebelle des großen Platzhundes. Laufend am Tag und vor allen Dingen mitten in der Nacht, meistens von 2-7 Uhr, da ist an Schlaf nicht mehr zu denken.
Beschwerden in mündlicher und schriftlicher Form, an der Rezeption brachten keinen Erfolg. Dem Platzbesitzer geht das am …. vorbei. Aber nach permaneter Bearbeitung per Mail und dann nach der Androhung, einer Anzeige, wegen nächtlicher Ruhestörung bei der GNR (Polizei), wurde etwas besser. So etwas kostet in Portugal richtig viel Geld, 400 € bis 4.000 €.
Leider sind auch viele Hundebesitzer der Meinung, ihre Vierbeiner müssten oft und laut langanhaltend bellen. Rücksichtnahme auf andere Caminggäste gibt es da nicht. Ich bin kein „Hundehasser“, hatte selber über 60 Jahre Hunde, aber so was, einfach nur traurig.
Und dann kam die nächte Nacht.
Es war in den Medien schon eine Sturmfront angekündigt worden.
Also im Vorzelt, alles nachgespannt, die SAT Schüssel eingefahren, alle Luken richtig zugedreht.
Und dann kam er, der Sturm, so gegen 2 Uhr in der Nacht.
Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt, Wassermassen ergossen sich mal wieder über uns.
Am Morgen war der Spuk vorbei, aber alles hat gehalten. Geweckt wurden wir im ersten Licht durch das Kreischen der Motorsägen, auf dem Gelände.
Aber 20 m neben uns hat es Windbruch gegeben. Überall auf dem Campinggelände lagen Bäume rum. Viele Campingfahrzeuge waren zerstört worden , zum Glück kein Personenschaden.

Neben uns war dies nur der Pkw und das kleine Zelt, beides Totalschaden.
Einige Camper mussten ihre Plätze räumen und umziehen. Laut Wetterbericht und in den Nachrichten ist ein Sturm, mit bis zu 160 und mehr km, über Süd – Portugal gefegt. Bei Porto waren es bis zu 208 km.
So Langsam bereiten wir uns jetzt auf die Abreise vor.

Das ist Luci, unser lieber portugiesischer „Kampfhund“gegenüber, mit seinem schweizer Herrchen. Ein absoluter Schmuser. Immer wenn es was zum Abstauben gibt, ist sie da.
So, heute am 01.02.2026 ist alles abgebaut. Wir haben mit dem Zelt Glück gehabt, der angekündigte Starkregen war nicht gekommen, so blieben wir trocken, und das Vorzelt konnte auch trocken eingesackt und verladen werden .
Die Fahrräder wurden etwas zerlegt, Akkus raus, Sattel und Pedalen abmontiert. Damit hat man eine gewisse Sicherheit, „Klauen“ vom den Fahrradträger lohnt sich nicht.
Beim Raufheben auf den Ständer machte es einen starken Zucker in meinem rechten Oberarm. Dieser schwoll sofort an und wurde blau. Recherche im Internet später ergab, vermutlich ein Muskelfaserriss. Aber was solls, da muss ich durch.

Für Mittwoch ist die jetzt Abreise geplant. Bis zum 15.02.2026 haben wir Zeit. Ab dann haben wir einen XL Stellplatz, auf dem neuen Reisemobilstellplatz in Mazerron, gebucht.
Der Abschied von Armacao de Pera fällt uns leicht, es hört nicht auf zu gießen und ein ordentlicher Sturm weht. Es liegt schon wieder eine Unwetterwarnung für Portugal vor.
Unsere erste Etappe, für den Rückzug, geht nach Huelva- GPS 37.12. 39 6.55.33 W

Es ist der 04.02.2026
In einer kurzen Regenpause haben wir uns von Armacao de Pera verabschiedet.
Sturm und Regen auf der gesamten Strecke nach Palos de la Frontera bei Huelva.
Erlebnisbericht Autobahn:
Die Autobahn in Portugal, A 22 Küstenautobahn ist jetzt kostenfrei.
Der Zustand ist schon teilweise sehr schlecht.
Dann kommen wir auf die Spanische Autobahn A 49 in Richtung Sevilla, auch diese ist kostenfrei.
Nicht nur dass die Bäume schon bedenklich in die Fahrbahn gewachsen sind, nein der Zustand des Belages ist eine Zumutung.
Ich wunderte mich schon, daß ein LKW, vor mir, Schlangenlinien fährt.
Dann habe sofort gemerkt, warum.
Riesige und sehr tiefe Schlaglöcher oder aufgebrochene Fahrbahnstreifen auf der rechten Seite.
Also machten wir es wie der LKW, diese im Slalom umfahren.
Aber ein Schlagloch traf uns doch.
Man hatte das Gefühl, die Vorderachse reißt ab.
So sind wir dann über 100 km, nur auf Schlaglöcher achtend, weiter gefahren.
Hier ist en sehr großer Parkplatz, auf dem wir ruhig stehen konnten.
GPS: 37.12.39 — 06.55.31 W


Ein Zweispänner kam an den Mobilen vorbei, hinter dem Platz ist ein Gestüt.

Kaum waren wir angekommen, klopfte es an der WOMO Türe.
Zwei Mädels hatten eine Schale voll frischer Erdbeeren dabei.
Für 5€ wechselten diese, mindestens 2 kg, den Besitzer.
Tolle leckere riesige Früchte.

12 Fahrzeuge waren über Nacht auf dem Parkplatz.
Der große Parkplatz, in der Nähe von Huelva, ist gratis und liegt am Museum Muelle de las Carabelas. Hier schwimmen, in einem extra angelegten Binnenhafenbecken, die Nachbauten der Carabela „La Santa María“, der Carabela “La Pinta” und Carabela La Niña, die Schiffe der Flotte von Christus Columbus, von 1492.
Bilder aus dem Nertz entliehen




Am 05.02.2026 ging es dann über Die Autobahn weiter Richtung Sevilla und dann weiter in Richtung Cadiz. Von dort aus in Richtung Barbate.

Hundert Kilometer und mehr, fuhren wir durch total überschwemmte Landschaften. Häuser und Siedlungen ragten nur noch aus den Fluten.
Zum Glück ist die Autobahn auf einem Damm, höher gelegt.
Alle paar hundert Meter hingen umgefallene Bäume über den Leitplanken, aber schon größtenteils zerlegt.
Der Sturm am Tag vorher hat irre gewütet. Nicht daran zu denken, wenn wir gerade an dem Tag unterwegs gewesen wären.
Nach ca. 270 km waren wir endlich am Stellplatz Area Canos de Meca, beim Leuchtturm Trafalgar. GPS: 36.11.18 – – 06.01.18 W


Dieser Reisemobilstellplatz ist trocken, keine Hochwasserschäden.
Den Stellplatz hatten wir schon vorher gebucht, aber er erwies sich als nur halb gefüllt.
Nach Anmelden, Strom anschließen, gingen wir über die Düne, direkt an den Strand.
Riesige Brandungswellen, eine sehr steife Briese, wehte uns entgegen und in der Nacht hörten wir das schöne Rauschen der Brandung.
Der Leuchtturm von Trafalgar ist im Hintergrund zu sehen.

Hier auf See, fand die Seeschlacht von Trafalgar, am 21. Oktober 1805 statt.
Es muss ein riesiges Gemetzel auf See gewesen sein, 20 Segelschiffe, allesamt mehrmastige Rahsegler, wurden versenkt. Die französisch-spanische Flotte erlitt vor Trafalgar eine verheerende Niederlage, ein Debakel für Napoleon. Lord Nelson, der Engländer, fiel bei der Schlacht. Aber die Engländer gingen als Sieger hervor.
Ein Gemälde von 1836 aus dem Internet


5 Tage haben wir hier erst einmal gebucht.
Wie uns Google Maps dann zeigte, war das goldrichtig.
Überall, auf den weiter führenden Straßen, sind Sperrungen wegen Hochwasser angezeigt.
Wir wollten die Weiterfahrt planen.
Aber die sich anhäufenden Infos, Straßen betreffend, waren erschütternd.
Die N 340, die Straße über Tarifa, Gibraltar nach Malaga und dann weiter die Autobahn nach Granada , sind wegen Überschwemmung und weil teilweise weggespült, nicht mehr passierbar, gesperrt.
Jetzt sind wir froh, auf diesem trockenen Stellplatz, mit Ver – und Entsorgung, Brötchenservice, genug Dosenbier etc. und Stromanschluss zu stehen. Es gibt hier im Winter nichts zu kaufen.
Es stürmt, Wassermassen kommen vom Himmel, in der Nacht Gewitter mit extremen Sturmböen.
Die Infos in den Medien, hier in Spanien, oder auch bei den deutschen Sendern, sprechen von der größten Umweltkatastrophe, die Portugal, Andalusien und Südspanien je getroffen hat.
In diesen wasserarmen Gegenden laufen die riesigen Stauseen im Hinterland über und bringen noch mehr Wassermassen in die Flusstäler.
Tausende Menschen wurden aus Dörfern und Ortschaften evakuiert, konnten wir den Medien entnehmen..
Langsam bekommen wir doch etwas Schiss vor dieser Situation. Und der nächste Sturm mit Regen wurde heute Abend angekündigt.
Nun etwas zum Reisemobilstellplatz Area Canos de Meca.
Dieser Reisemobilstellplatz ist als sehr gut zu bewerten.

Top saubere Sanitäranlagen, sehr freundliche Betreiber. An der Anmeldung bekommt man frische Backwaren am Morgen, es kann dort Pizza bestellt werden, die reichlich und gut ist.
Ein großes Sortiment Getränke ist vorhanden.

Der gesamte Platz ist ein gekiest, dadurch auch bei Starkregen trocken, dezent beleuchtet und eingezäunt mit Videoüberwachung. Die Lage des Platzes ist sehr ruhig.
Die Ver – und Entsorgungsanlage ist sehr gut durchdacht. Auch Dickschiffe können sich hier ohne Rangierprobleme entsorgen. (Durchgangsservice 10€)

Nach 5 Tagen bei Trafalgar haben wir uns wieder auf den Weg gemacht.
Über die Autobahn, Richtung Sevilla und vorher querfeldein Richtung Granada.
Unser nächstes Etappenziel war der Stellplatz von Osuna.


Unterwegs fuhren wir durch Hochwassergebiete, die durch die Unwetter immer noch überschwemmt waren.

GPS : 37.14.33 – 05.06.49 W
Osuna hat einen guten Stellplatz sogar teilweise gepflastert und voll beleuchtet. Gut und ruhig gelegen.


Ein „Kuschelcamper“ schmiedete sich an uns ran, obwohl der ganze Platz leer war. Nach einer ruhigen Nacht ging es dann weiter in Richtung Granada und weiter nach Guadix, vorbei an Schneebedeckten Bergen.



Unser Stellplatz ist ein riesiger Parkplatz in Guardix,
GPS: 37.18.15 – 03.08.00 W
Der Stellplatz ist unweit vom historischen Stadtzentrum.



Zuerst kamen wir an einem römischen Theater vorbei, dann ging es in die Innenstadt, wir hatten Durst. Leider war die Basilika geschlossen, so dass wir uns in der Innenstadt umsahen. Hier fanden wir dann den richtigen schönen Platz, dazu meinte es die Sonne gut mit uns.



Zum Bier bekamen wir dann noch eine ordentliche Portion Tapas, undefinierbar, mit viel Knoblauch. Schmeckte sehr gut.

Dann ging es zurück zum Womo, Wolken erschienen drohend am Himmel.
Am Nächten Tag wollten wir so zwischen 10 bis 11 Uhr ablegen, es war ja nur eine kurze Etappe nach Cullar geplant.
Wir mussten noch einen Tag rum bringen, denn erst am 15.02 war ein Stellplatz in Mazarron für uns frei. Doch noch im dunklen wurden wir sehr früh durch lautes Geklapper geweckt.
Auf dem Parkplatz Gelände wurde ein Markt aufgebaut.
Wenn alles aufgebaut ist, kommt man bis zum Abend nicht mehr vom Platz.
Also blitzschnell alles aufgerödelt und noch im dunkeln die Flucht ergriffen.

Über die Autobahn ging es dann, mit kurzer Frühstückspause, weiter nach Cullar, einem unscheinbaren „Nest“ aber mit Stellplatz und Ver – und Entsorgung am Sportplatz. Geschwind noch für 1.29€ Diesel im Ort getankt, ging es zum Stellplatz.
GPS: 37.34.59 – 02.33.51 W



Später haben wir uns dann noch umgestellt, der Sturm nahm immer mehr zu.
Nach einer, doch dann ruhigen Nacht ging, es zu unserem nächsten Überwinterungsziel weiter.
Unser nächstes Ziel für die nächsten 4 Wochen: Stellplatz Puerto de Mazarron Bahia
GPS: 37.34.04 – 01.13.48 W

Nach 150 km war das Ziel erreicht.
Dieser Platz hatte erst Ende November 2025 eröffnet und war bereits voll ausgebucht. Unseren Stellplatz hatten wir uns vorher reserviert, wir hatten Glück.
Momentan verfügt er über 180 Stellplätze, wird aber im Sommer 2026 auf 450 Plätze erweitert. Die Stellplätze sind zwischen 70 m² bis 120 m²groß.
Mazarrón-Bucht | Camping & Resort







An jedem Stellplatz gibt es Strom, Wasser, Glasfaser-Internet und Grauwasserentsorgung.
Feinschotter auf Grobschotter sorgt dafür, dass Regenwasser sofort ablaufen kann. Wie sich zeigte, bei Starkregen gibt es trotzdem Wasserstellen, ein Problem.
Nach diversen Aussagen, soll dies einer der schönsten Plätze, im weiten Umkreis werden.
Ein Schwimmbad, ein weiterer Sanitärbau und noch einige andere Sachen sind noch geplant. Die neuen Sanitäranlagen, sehr sauber, heiße Duschen, gratis ohne Ende, was will man mehr.
Ein „Open Air Bistro“ am Platz und daneben ein Miniladen sorgt für das leibliche Wohl. Ganz neue Waschmaschinden und Trockner, die über einen APP gebucht und auch bezahlt werden. Eine super Sache ist das, aber wir musten uns das auch erst einmal zeigen lassen.
Der Strand ist 1 km entfernt, ebenso weit sind LIDL, ALDI, Mercadona etc. Jeden Sonntag ist Markttag, in 1,5 km Entfernung. Da ist richtig was los.
Die Innenstadt von Puerto de Mazarron ist knapp 2,8 km entfernt, mit Hafen und vielen Gaststätten, die auch im Winter geöffnet haben. Alles ist sehr gut mit dem Fahrrad erreichbar.


Da der Platz zwischen den Gewächshäusern liegt, ist er im Endeffekt sehr ruhig gelegen. Bis 2027 soll der Platz auf 450 Stellplätze erweitert werden.
Wir haben uns bereits jetzt für die Überwinterung 2026 auf 2027 registrieren lassen. Spanien, die Stellplätze an der Mittelmeehrküste, sind bereits für die Saison 2026 bis Ostern 2027 völlig ausgebucht, ein heller Wahnsinn. Uns wurde geraten, „wenn ihr einen Platz ergattert habt, und kommt an, sofort für das nächste Jahr verbindlich buchen“.
Jetzt sind wir schon zwei Wochen hier und fühlen uns eigentlich ganz wohl.
Einzig die kläffenden und unerzogenen Hunde diverser Camper nerven.

Die Geschäfte wie LIDL, Aldi, Mercadona und viele mehr, sind alle super schnell mit dem Rad erreichbar.
Sogar ein China Laden mit Baumarkt ist da. Dort habe ich einen Wasserschlauch und diverses Schlauchzubehör zu einem echt guten Preis erworben.
Jetzt ist unser Mobil direkt am zentralen Abwasser angeschlossen, ich brauchte keinen Eimer mehr schleppen .
Da wir noch ein Schweizer Käsefondue hatten, wurde dies auch noch verputzt.


Einige gute Gaststätten haben wir auch schon ausgemacht.

Vom Hafen aus geht eine richtige „Fahrradautobahn“ an der Küste entlang, um dann, ohne jegliche Vorwarnung, im Schotter zu enden.
Jedenfalls ist es eine richtig schöne Bucht.


Das haben auch sehr viele Wohnmobile erkannt, jeder beparkbarer Parkplatz ist von denen belegt. Das Übernachten wird dort, laut Aussage, im Winter geduldet.
Die Bucht von Puerto del Mazarron, leider im Dunst.

In der Nacht ist es recht kühl, so dass die ALDE Heizung eingeschaltet werden musste.
Aber dann der Schreck, die Alarmanzeige ging an – „Lüfter Motor blockiert“.
So habe ich die Heizung geschwind zerlegt, den Motor mit Elektronik ausgebaut.
Er war etwas schwerläufig. Darum die Motorlager mit etwas Sinterlageröl gefettet. Nach Zusammenbau war alles wieder im Lot, die Heizung läuft wieder und es gibt auch wieder Warmwasser zum Spülen.

Hier auf dem Platz gibt es sogar einen Figaro, der mit seinen Stuhl zum Mobil, nach Terminvereinbarung, kommt.
Der „Hair Nomade“, ein Schweizer der hier lebt.
Er hat vier Stellplätze als Kunde, also genug Geschäft.
Laut Aussage von Petra und anderen Damen , schneidet er richtig gut.


Es ist der 05.03.2025
Heute ist „Tank Tag“ ein Kleintankwagen tankt die Reisemobile hier direkt auf dem Stellplatz auf, eine gute Geschäftsidee.
Man kann ihn ordern und wenn er dann da ist, stürzen sich auch die Nachbarfahrzeuge auf ihn, er fährt wie gestern geschehen, leer vom Platz.
In Anbetracht, der momentan explodieren den Dieselpreise, auch in Spanien, bietet sich das an.
Gestern lag der Preis bei ihm bei 1.50,9 € , heute bei 1.60,9 €. An den Tankstellen jetz schon bei 1.79€ und noch höher.


Da uns die Info ereilt hat, im Raum Valencia ist Diesel fast nicht mehr zu bekommen, müssen die Tankes für die Rückfahrt unbedingt voll sein.
07.03.2026
Es geht heute zu den Ausgrabungen einer römischen Therme und einer Fischverarbeitung, am Strand von Mazarron.
Beim ersten Mal sind wir daran vorbei geradelt.



Nach einer kleinen Pause, am Ufer der Bucht, geht es weiter.
Die Reisemobile, die bei der ersten Fahrradtour entlang der Küste hier auf einem Parkplatz standen , sind allesamt verschwunden.
Überall wird für das Stadtfest aufgebaut.
Die Promenade wird deshalb sehr sauber geputzt.
Ganz unscheinbar, nur mit einem Bretterzaun umgeben, liegt das Ganze am Strand.


Reste einer Thermenanlage sind zu sehen.
100 m weiter sind die Grundmauern und die Tröge für die Fischverarbeitung zum römischen „Maggi“ dem Garum, zu besichtigen.


Mehr war nicht zu sehen.
Es geht zurück zum Reisemobilstellplatz.
Doch vorher kamen wir an einem Spielplatz der „besonderen Art“ vorbei.
Ein eingezäuntes Gelände, Spielgeräte, Wippen, Rampen, ein Wassernapf etc. ein Hundespielplatz.
So etwas haben wir in Deutschland noch nicht gesehen.
Hier können sich die Vierbeiner austoben, ohne Gefahr zu laufen, unter die Räder zu gelangen.


Da könnte man sich in Deutschland was von abschneiden, vor allem deshalb, weil Hundeliebhaber bei uns mit der Hundesteuer abgezockt werden und dass ohne jegliche Gegenleistung. Solche Steuer gibt es in Spanien nicht.
Langsam müssen wir leider an den Aufbruch denken und mit dem Einpacken beginnen. Da es nicht regnete, konnten wir das Vorzelt und alle Bodenbeläge etc. trocken in die Säcke packen. Nur die Hindermann Fahrradabdeckung ließ uns im Stich, der marode Reißverschluss zerriss, so dass wir die Plane entsorgen mussten.
Die Heimreise in 7 Etappen. Die Strecken sollten dabei nicht über 400 km am Tag betragen, nur keinen Stress.
12.03.2026
Es geht von Mazarron nach Valencia über die A / bzw AP 7, mautfreie Autobahnen
Vorher noch bei Repsol LPG Gas getankt.
In Valencia hatte ich einen Parkplatz in der Nähe dar Autobahn auserkoren.

Als wir dort ankamen, stand nur ein LKW auf dem Gelände, gegen Abend füllte sich der Platz dann komplett incl. einem Kühltransporter.
Zum Glück fuhr der wieder nach vier Stunden weiter.
GPS: 39.25.07 – 00.30.12 W

Nach einer verhältnismäßig brauchbaren Nachtruhe ging es weiter in Richtung Norden, zum Spätze Fritz. Der4 Stellplatz ist eine Institution in Spanien. Es war damals der erste Reisemobilstellplatz in Spanien. Wir komen seit 25 Jahren immer dort vorbei, auf jeder Fahrt durch Spanien. Hier gibt es alles, was ein Reisemobillist braucht, Ver – und Entsorgung, Wasser, Strom bei Extrazahlung und Duschen. Und nicht zu vergessen eine reichhaltige und gute Küche.

GPS: 40.34.31 – 00.23.37 E


Hier kann man sehr gut und ruhig stehen, Übernachten und gut essen.
Der Platz ist zwischen Mandarinenplantagen gelegen. So gingen wir in die bereits abgeernteten Plantagen zum „Stoppeln“. Ein kleines Säckchen voll war die Ausbeute. Aber leider waren die übrig gebliebeben Mandarinen sehr trocken und schmekten nicht mehr.
Nach einem reichlichem, sehr gutem Essen, die Sonne schien und es war richtig warm, ging es ins Mobil. Eine sehr ruhige Nacht folgte. Wir konnten uns von der unruhigen Nacht in Valencia erholen.



Um 8 Uhr ging es dann weiter, nach Empuriabrava, auf den neuen Stellplatz von dem ich gelesen hatte, Autocaravaning Empuriabrava.

GPS: 42.15.33 – 03.06.52 €

Leider sind die 60 Stellplätze sehr eng und auch viel zu kurz gehalten.
Hier hat man das Maximale aus dem Gelände raus geholt.
Aber es sind alle Servicebereiche, WC, Dusche, Ver – und Entsorgung, Strom, Waschmaschine und Trockner, vorhanden.




Im Hintergrund kann man die schneebedeckten Pyrenäen sehen. Neben dem Stellplatz ist eine Scartbahn, die aber nicht störte.
Wir wollten nur eine Nacht hier bleiben, aber auf Grund einer extremen staatlichen Sturmwarnung über das Handy, blieben wir zwei Nächte.
Der angekündigte Sturm kam dann auch und war schon extrem stark. Unser Mobil wurde so richtig durchgeschüttelt, obwohl die Stützen draußen waren und wir im Windschatten eines Morelos standen.
Morgen, am 16.03.2026 geht es weiter. Diesmal über die mautpflichtige Autobahn durch die Pyrenäen. Die enge und kurbelige Straße wollen wir dieses mal nicht fahren.

16.03. es geht wieder weiter.
Eigentlich wollten wir nach Remoulins fahren, auf den dortigen Camping Car Park Platz.
Wir hatten den reserviert, konnten aber wegen Sturms ja nicht gefahren.
Bei CCP war man nicht gewillt den Platz umzubuchen, ein ungenügender Service sage ich nur dazu.
Also suchte ich nach einem Stellplatz und wurde in Donzère fündig.
Diesmal nahmen wir die komplette Strecke als Autobahn.
Ein Ticket nach der spanischen Grenze gezogen 368 km gefahren und in Donzère in den Automat eingesteckt.
Komisch, wir waren Kategorie 2, Kleinmobil und mussten nur 60 € Maut bezahlen. Aber aufgepasst, eine VISA Karte wird bei Mautzahlungen scheinbar nicht akzeptiert. Aber wir haben ja noch andere Karten.
Wir haben eine Tandemachse, und es hätte viel teurer sein müssen, Glück gehabt.
Stellplatz Donzère GPS: 44.26.26 – 04.43.06 E


Der Platz ist an der N 7 und in der Nacht einigermaßen ruhig.
5 Mobile waren anwesend, und der Concorde neben uns hielt viele Fahrzeuggeräusche ab.
17.03.
Jetzt geht es größtenteils über die Nationalstraße, N7 , dann über mautfreie Autobahnen bei Lyon, zum Vogelpark, Parc des Oiseaux bei Villars-les-Dombes.
Auch dieser Platz ist seit Jahrzehnten eine Institution unter den Reisemobilfahreren.


GPS. 45.59.31 – 05.01.28 E
Hier können hundert Mobile aller Längen, ohne Kosten, eine Nacht stehen.
Diesmal standen mindestens 20 Mobile in der Nacht dort.
Störche im Tiefflug und auf den Nestern sitzend, dazu laut klappernd, waren die einzigen Geräusche am Tage.
18.03.2026
Nach einer sehr ruhigen Nacht geht es weiter, nach Belfort. Natürlich wieder über Landstraßen und diesmal durch das Dubs – Tal. Tolle Landschaften, die man bei Fahren auf der Autobahn nicht zu sehen bekommt. Das Dubs – Tal sieht aus wie bei uns das Tal der oberen Donau.

GPS: 47.38.31 – 06.51.27 E
18.03.2026
Nach 280 km sind wir wieder in Belfort auf dem alt bekannten Stellplatzt angekommen.
Dieser war gut mit Reisemobilen belegt.


19.03.2026.
Nach ruhiger Nacht steht die nächste Etappe an, es geht zurück nach Deutschland. Der Stellplatz in Oberkirch – Baden ist unser nächstes Ziel.
Dort haben wir ein Treffen mit der RU, Reisemobil Union, dem Dachverband der Reisemobilfahrer.
Doch vorher haben wir noch in Frankreich für 1,99.9 € Diesel getankt, über 20 ct billiger als in Deutschland.
GPS: 48.31.44 – 08.04.24 E

Jetzt verbrachten wir hier noch 3 ruhige Tage, mit „rollenden“ Reisemobillisten.
Gedankenaustausch, Fachsimpeln und über Touren wurde geredet und später mit gutem Badischem Essen und Wein abgeschlossen.




Ein Mitgliederpaar hat eine sehr gute Seite, auf der man alles über das Treffen nachlesen kann.
https://www.womophase.de/unsere-reisen-2026/oberkirch-und-noch-viel-mehr/
Am Sontag Morgen, nach einer herzlichen Verabschiedung, geht es auf die letzten 200 km nach Hause.
Bei der Einfahrt in unsere Heimat – Straße waren wir total Überrascht, wir wurden
von unserer Nachbarschaft mit UZO und Sekt empfangen.
Ein Plakat am Garagentor, mit der Aufschrift „ Zu Hause ist es doch am schönsten“ und „Herzlich willkommen“ wurden wir in Empfang genommen.
Die Bratwürste schmorten schon auf dem Grill.
Das war eine Widerkehr…..
Somit war dann unsere fast sechsmonatige „Auszeit“ zu Ende.
Über 6.000 km haben wir abgespult.

Viele nette Menschen und Gleichgesinnte haben wir kennen gelernt.
Auch einige, wie im Blog beschrieben, Probleme erlebt. Dazu haben wir alle Wetterkapriolen heil und ohne Schäden am Mobil überstanden.
Für Ende 2026 ist die Nächste Tour, wieder in den Süden, schon geplant.
Hoffentlich bleiben wir gesund.
Somit schließe ich hier unseren Bericht. Bis Bald mal wieder in unserem Blog.